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Flüchtlinge in Heidelberg

Veröffentlicht am 07.06.2016 in Kommunalpolitik

Hoher Besuch: Joachim Gerner zu Gast in unserem Ortsverein

Keine Unterbringung in Massenquartieren, die Einrichtung eines Flüchtlingsbeauftragten, das zentrale Registrierungszentrum des Landes Baden-Württemberg im Patrick Henry Village (PHV) - das alles sind "Heidelberger Spezialitäten" im Umgang mit den Flüchtlingen, die im vergangenen Jahr zu uns nach Deutschland gekommen sind. Joachim Gerner, Bürgermeister für Familie, Soziales und Kultur, diskutierte in den Räumen von "Obdach e.V." am 6. Juni mit 20 Mitgliedern unseres Ortsvereins über die aktuelle Situation.

Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs sind nicht mehr so viele Menschen auf der Flucht – sie suchen in Europa Schutz vor Verfolgung, wirtschaftlicher Not und der Zerstörung ihrer Heimat im Vorderen Orient und in Afrika. Im PHV werden Flüchtlinge – 2015 waren es dort in der Spitze knapp 6.000 Personen – für einen kurzen Zeitraum untergebracht und gesundheitlich untersucht; außerdem stellen sie dort vor Ort bei einem Mitarbeiter des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge ihren Asylantrag. Danach werden sie auf die Stadt- und Landkreise verteilt. In Heidelberg leben derzeit ca. 580 Flüchtlinge, die der Stadt Heidelberg vom Land Baden-Württemberg zugewiesen wurden; sie werden durch die Stadt untergebracht und versorgt. 

 

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