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"Baden-Baden am Neckar?" Alt werden in Heidelberg

Veröffentlicht am 21.04.2012 in Veranstaltungen

Der Beamer startet - Blick ins Literaturcafé kurz vor Beginn der Mitgliederversammlung

Heidelberg ist eine Stadt mit verhältnismäßig vielen jungen Einwohnerinnen und Einwohnern. Deren Durchschnittsalter lag 2009 – so der Sozialbericht von 2010 – bei 40,9 Jahren. Doch jede sechste Person ist in Heidelberg älter als 64 Jahre: Das sind 24.300 Menschen, darunter sind 7.000 Menschen älter als 80 Jahre. Wie es in Heidelberg aktuell um die Situation alter Menschen bestellt ist und vor welchen Herausforderungen die Seniorenpolitik in Deutschland steht, das verdeutlichten Roswitha Lemme (Caritas Heidelberg), Lothar Binding (MdB) und Dr. Joachim Gerner (Bürgermeister für Familie, Soziales und Kultur) den 20 Personen, die am 17.4. den Weg ins "Literaturcafé" gefunden hatten.

Schnell wurde in den eindrucksvollen Vorträgen der Referenten klar, dass es die Versorgung der alten Menschen nicht gibt. Bedeutend sind bei allen individuellen Unterschieden aktuell jedoch folgende Themenkreise: der fundamentale demografische Wandel, der steigende Pflegebedarf bei Menschen ab 80 Jahren, der Fachkräftemangel bei Pflegerinnen und Pflegern, die knappen finanziellen Ressourcen der öffentlichen Träger und die sich abzeichnende zunehmende Altersarmut. Heidelberg verfügt zwar über ein vielfältiges insgesamt gutes Angebot für Senioren, es fehlt aber noch ein "Leitbild" für die Altenhilfe.

 

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