Wie lässt sich gemeinschaftliches Wohnen zu bezahlbaren Preisen auf den ehemaligen Militärflächen im Süden Heidelbergs organisieren? Wie kann man dort Räume zum Leben und Arbeiten nutzen, die nicht dem kommerziellen, spekulativen Markt unterworfen sind, sondern sozial(demokratisch)en und humanistischen Werten entsprechen? Welche autonomen und selbst verwalteten Wohnprojekte sind in Heidelberg mittlerweile entstanden? Diese Fragen diskutierten wir am 11. November im Agaplesion Bethanien Lindenhof auf einer Mitgliederversammlung, die wir gemeinsam mit dem OV Rohrbach durchführten. Moderator war Stadtrat Karl Emer.
Großbaustelle "Mobinetz": Auch am Heidelberger Hauptbahnhof wird sich in den kommenden Monaten der Zugang zum ÖPNV stark verändern. Bei unserer traditionellen Ortsbegehung am Montag nach dem "Sommerspektakel" – in diesem Jahr am 29. Juni – informierten uns unsere Weststadt-Bezirksbeiräte Jan Stallkamp und Jann Chounard aus erster Hand kundig über die geplanten Maßnahmen. Unser Rundgang endete mit einem Spaziergang über das Grüne Band, auf dem sich Naturschönheiten und Stolperfallen die Hand reichen.
Drei Tage Sonnenschein (mit ein paar Tropfen Regen, aber viel guter Stimmung) - das Sommerspektakel 2015, das vom 26. bis zum 28. Juni auf dem Wilhelmsplatz stattfand, zog wieder Tausende von Besuchern an. Der Reingewinn des Festes kommt ausschließlich der gemeinnützigen Arbeit der unterstützenden Gruppen zugute oder geht als Spende an soziale Projekte. Veranstalter ist unser SPD-Ortsverein; geplant, vorbereitet und koordiniert wird das Stadtteilfest von einem rund 20-köpfigen, ehrenamtlich tätigen Organisationsteam, dessen rote, grüne, bunte, linke und parteilose Mitglieder die Verantwortung für die verschiedenen Aufgabenbereiche untereinander aufteilen.
"Die Parteien kümmern sich ja nur im Wahlkampf um mich, weil sie dann meine Stimme haben möchten" - diesen Vorwurf hört man des Öfteren in der Öffentlichkeit. Unser Ortsverein widerlegte ihn am 9. Mai mit einem Infostand auf dem Samstagsmarkt: Unsere Bezirksbeirät*innen Marlen Pankonin, Jan Stallkamp und Jann Chounard standen den Wetstädter*inne*n auf dem Wilhelmsplatz Rede und Antwort. Großes Thema bei den Diskussionen: ein Bürger*innenzentrum für die Weststadt.
Das Durchschnittsalter aller Mitglieder der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands betrug Ende 2013 stolze 59 Jahre. Da darf man schon mal an den Ruhestand denken! Also: Sind die Zahlungen der gesetzlichen Rente wirklich so sicher wie in den Hochglanzbroschüren versprochen? Wie hoch sind die monatlichen Summen, die ein*e Eckrentner*in heute erwarten darf? Wie werden diese Leistungen finanziert? Wie lange müssen wir arbeiten – bis 63, bis 67 Jahren oder noch länger? Ist die private Vorsorge (Stichwort: „Riester-Rente“) wirklich alternativlos? Unser Genosse Malte Köhlmann führte unsere Mitglieder am 5. Mai im Literaturcafé mit seinem exzellenten Vortrag souverän durch das komplizierte Geflecht der Altersversorgung.
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03.09.2026 17:58 Ronald Rauhe wird neuer Staatsminister für Sport und Ehrenamt
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